Ev. Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen - Bremen

 

Habenhauser Schafferkonzerte

Habenhauser Schafferkonzerte starten in die neue Saison
Bereits in die vierte Spielzeit startete am 23. September die Klassik-Reihe der Habenhauser Schafferkonzerte. Mit einem wunderbaren Konzert zur „Wiener Klassik“ hatte das „Claudius-Quartett“ die erfolgreiche 3. Saison abschliessen können. Immer am 4. Freitag im Monat, immer um 20 h, erwartet die Freunde alter und neuer Musik ein ganz besonderes Hörerlebnis. Am 28. Oktober gastiert das Ensemble “LA NINFEA” (Die Seerose”) mit seinem neuen Programm „Soave e spiritoso“. Werke der Komponisten A. Corelli, G.B. Bononcini, G.B. Sammartini, F. Mancini und anderer werden die musikalische Welt des italienischen Barock erklingen lassen. Es spielen BARBARA HEINDLMEIER – BLOCKFLÖTE, MARTHE PERL - VIOLA DA GAMBA, ALINA ROTARU – CEMBALO und CHRISTIAN HEIM - VIOLA DA GAMBA, BLOCKFLÖTE. Die einzelnen Mitglieder dieses Ensembles wurden mehrfach durch Preise bei Wettbewerben und sonstige Auszeichnungen geehrt und spielten bereits bei zahlreichen Projekten in verschiedenen Konstellationen zusammen. Von Publikum und Presse werden sie besonders für ihre starke Espressivität und Virtuosität geschätzt.Am 25. November kommt das „Ensemble Thelxinoe“ nach Habenhausen und bringt mit Werken von Pandolfi Mealli, Ferro, Bertali und anderen Musik des 17. Jahrhunderts zu Gehör. Wer’s nicht wusste: Thelxinoe ist eine der vier Musen der späteren griechischen Mythologie. Es musizieren Julia Fritz (Zink, Blockflöte), Meelis Orgse (Barockvioline), Yosuke Kurihara (Barockposaune) und Nadine Remmert (Cembalo). Der Eintritt ist jeweils frei, Spenden werden erbeten.
  

 

Immer am 4. Freitag im Monat, immer um 20 Uhr erwartet die Freunde alter und neuer Musik
ein ganz besonderes Hörerlebnis.

Simon-Petrus-Kirche, Habenhauser Dorfstr. 42
Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht

 

 

28. September 2018 - Auxesis Quartett

Klassische Klarheit
Streichquartette von: Franz Xaver Richter - Streichquartett in C-Dur Op.5 Nr.1 (1768, London), Franz Joseph Haydn - Streichquartett Op.20 Nr.5 (Hob 35, 1772, 1774 Paris), George Onslow - Streichquartett Op 4 Nr.1 (1806, 1811 Paris)

Das Auxesis Quartett spielt an diesem Abend ein Programm aus der großen Blütezeit des Streichquartettes – von der Klassik bis zur Frühromantik. Richter war einer der ersten Meister dieses Genres, Haydn und Onslow zweifellos die produktivsten mit 68 und 34 Quartetten. Die zeitnahe Entstehung (38 Jahre zwischen Richters Werk und das Onslows) hört man in der klaren Satzstruktur und den kernigen Themen, jedoch sind Unterschiede deutlich hörbar: Einflüsse aus früheren Stilen, wie dem Barock, und vorausweisende Elemente in Richtung der Romantik. Jeder der Komponisten hat eine eindeutige eigene stilistische Signatur, sie verbindet aber Humor, Einfallsreichtum und ihre spielfreudige Natur – Charaktereigenschaften der Musik der Wiener Klassik.

Auxesis Quartett
Wiebke Corßen und Sabine Besser – Violinen
Narine Zakharyan – Viola
Leonard Trommel – Cello

 

26. Oktober 2018 - Altera pars

Les gouts réunis
Quartette, Trios, Sonaten und Stücke von: Jean-Joseph Cassanéa de Mondonville, Jean-Philippe Rameau, Georg Philipp Telemann, Jacques Morel und Jean Baptiste Canavas

Das Programm widmet sich dem Stil, der als „vermischter Geschmack“ oder „les goûts réunis“ vielgerühmt worden ist. Er hat sich als Synthese der stark kontrastierenden französischen und italienischen barocken Stile und volksmusikalischen Einflüsse entwickelt und war ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der abendländischen Kunstmusik. Das Programm besteht aus sechs Kompositionen, die verschiedene Gradationen dieser „Vermischung“ zeigen werden. Vom verfeinerten französischen Stil Morels, über die Eleganz Mondonvilles und den italienischen Überschwang Canavas‘ bis hin zur mährischen Volksmusik bei Telemann reicht der musikalische Ausdruck dieses Abends.

Altera pars
Polina Gorshkova – Traverso
Anna Dmitrieva – Violine
Pavel Serbin – Viola da gamba und Cello
Leonard Trommel – Cello
Beate Röllecke – Cembalo

 

23. November 2018 - Trio in RE

Engel und Teufel / Virtuose Gambenmusik in Versailles
Werke von: Marin Marais, Antoine Forqueray, François Couperin und Joseph Bodin de Boismortier

Marin Marais, der große Könner auf der Viola da gamba am Hof des Sonnenkönigs, wusste genau, was dieses Instrument so besonders macht. Auf beeindruckende Weise verbindet er klangvolle Akkorde mit feinen, verzierten Melodien. Sein „Rivale“, der Gambist Antoine Forqueray, orientierte sich an der italienischen Musik und versetzte mit extremer Virtuosität sowie unerwarteten Harmonien das Publikum in Staunen. Auch François Couperin, von den Franzosen selbst anerkennend „le Grand“ genannt, wird nicht zuletzt aus Anlass seines 350. Geburtstages mit einer seiner zwei Suiten für Viola da gamba und Bass zu hören sein. Diese Stücke gelten unter Gambisten als das Schönste, was in Frankreich für Gambe geschrieben worden ist. Vervollständigt wird das Programm mit der träumerischen Musik von Charles Hurel für Theorbe solo und mit klangsinnlichen Duetten für zwei Bassgamben von J. B. de Boismortier.

Trio in RE
Anja Engelberg und Claas Harders – Viola da gamba
PÅ™emek Hájek – Theorbe und Barockgitarre

 

14. Dezember 2018 - Das Bremer Klavierduo

Pas de deux am Klavier
Werke von: W. A. Mozart - Eine kleine Nachtmusik, P. Tschaikowsky - Nussknacker-Suite, E. Grieg - Peer Gynt-Suite, A. Piazzolla - 3 Tangos und F. Liszt - Ungarische Rhapsodie No. 2

Das Bremer Klavierduo bietet an diesem Abend kurz vor Weihnachten ein attraktives Programm mit Arrangements von Highlights der Orchesterliteratur und Kammermusik. Der Tradition des Klaviersalons des 19. Jahrhunderts, in der das Spielen solcher Arrangements sehr beliebt war, schließt sich das Duo, das aus zwei ausgezeichneten Musikern besteht, mit Elan an. Alexandra und Evgeny Cherepanov haben das Bremer Klavierduo 2010 gegründet. Alexandra ist in Kiew, Ukraine, geboren und hat an der Hochschule für Künste in Bremen studiert. Evgeny ist in Jekaterinburg, Russland, geboren und hat in Berlin und Hannover sein Klavierstudium abgeschlossen. Die beiden Pianisten treten oft mit Soloabenden auf und spielen Kammermusik in unterschiedlichen Besetzungen. Als Bremer Klavierduo bearbeitet das Pianistenpaar gerne selbst verschiedenste Werke. Die Qualität und Vielfalt ihrer Arbeit wird an diesem Abend leicht zu erkennen sein.

Bremer Klavierduo
Alexandra und Evgeny Cherepanov – Piano