Ev. Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen - Bremen

 

Jazz in Habenhausen

Jeden ersten Freitag im Monat um 20 Uhr - Eintritt frei, Spenden erbeten
Habenhauser Dorfstr. 42

 

Jazz in Habenhausen Saison 2018

Die Jazzkonzerte in der Habenhauser Kirche gehen nach der Sommerpause 2017 in die sechste Konzertsaison. Wie in den Vorjahren hat der Bremer Pianist Jens Schöwing ein vielfältiges und interessantes Programm zusammengestellt, in dem sich traditionelle und moderne Spielarten begegnen und die Vielfalt des Jazz darstellen.

 

 

5. Januar 2018 - Duo Freetual

Am 5. Januar bietet das Duo Freetual ein ungewöhnliches und gleichermaßen amüsantes wie lehrreich und anspruchsvolles Konzert, welches über alle Genregrenzen sich klangforschend dem Thema „Im Reich der Insekten“ widmet. Das Duo freetual, bestehend aus der schillernden Stimmakrobatin Gabriele Hasler und dem emsig wuselnden Vibraphonisten Matthias Entrup, öffnet seine Schaukästen. Bestaunt werden dürfen musikalische Pretiosen, die sich dem neugierigen Publikum mal als schwirrende Klangsphären, balladeske Blues-Spinnereien oder auch beherzt zugeschlagene Improvisationen für Fliegenklatschen präsentieren. Die mitunter überraschenden Einsichten in die mannigfaltige Welt der Insekten gipfeln in der Erkenntnis: „dann kommt was – und geht!“

Gabriele Hasler gilt als eine der kreativsten Stimmen der europäischen Szene. Sie tritt in Dialog mit Matthias Entrup, der neben seinem Vibrafon auch das afrikanische Balafon und diverse Perkussionsinstrumente bedienen wird. Bestaunt werden dürfen musikalische Pretiosen, die sich dem neugierigen Publikum mal als schwirrende Klangsphären, balladeske Blues-Spinnereien oder auch beherzt zugeschlagene Improvisationen für Fliegenklatschen präsentieren. 

http://www.me-vibes.de/freetual

Gabriele Hasler - Stimme, Elektronik
Matthias Entrup - Vibraphon, Balafon, Percussion

 

 

2. Februar 2018 - Klaus Möckelmann Trio

Das Klaus Möckelmann Trio präsentiert sich mit dem akustischen Charme eines klassisch besetzten Jazztrios. Gleichzeitig entzieht sich seine Musik engen Grenzen. Mit Verve reißt sich die Gruppe von jeglichem Dogma los und lotet so wagemutig wie sturmerprobt die weiten Gewässer des Jazz aus. Die Formation steht für einen Jazz im ursprünglichen Sinne, der sich wie in seinen ersten Tagen verschiedener musikalischer Kulturen, Traditionen und Stile bedient und dabei nach allen Seiten offen und neugierig ist. Der Titelsong  seiner aktuellen CD  „Music for A While“ geht auf ein Barockstück  Henry Purcells zurück, der mit Hip Hop Groove und Swing gekreuzt, nicht nur einen unerwartet zeitgemäßen Sound erhält, sondern auch programmatisch gemeint ist. Denn die Groove-orientierte, swingende, bluesige und emotionale Spielauffassung des Pianisten sowie die Spielfreude des ganzen Trios lässt keine Langeweile aufkommen.

Wie bei einem guten Gespräch sieht Klaus Möckelmann ohnehin keinen Widerspruch zwischen Ernstem und Unterhaltendem. In dieser Spanne zu kommunizieren, ist für ihn eine besondere Stärke von Jazz überhaupt. Stilistisch schlägt er dabei einen weiten Bogen von zeitgemäßen Spielformen des Jazzbis hin zu erdig groovenden Titeln. Seine eigenen Kompositionen und Arrangements zeichnen sich durch klare melodische Linien und Harmonien aus und faszinieren durch überraschende Wendungen und Bildhaftigkeit.

http://www.klaus-moeckelmann-trio.de

Klaus Möckelmann - Piano
Ralf Jackowski - Drums
Gerald Willms- Bass

 

9. März 2018 (Achtung: dieses Mal zweiter Freitag im Monat) - Uni Bigband Bremen

Die seit mehr als 25 Jahren existierende Bigband der Universität Bremen spielt ein abwechslungsreiches Programm, welches sowohl vom klassischen Bigbandsound der Swing-Ära als auch vom Funk & Soul geprägt ist. Den Zuhörer erwarten Klassiker, interessante Neuinterpretationen sowie spannende Eigenkomposition, die mit der 2015 erschienenen ersten CD der Gruppe erstmals veröffentlicht wurden.

Die Bigband der Universität begeistert mit ansteckender Spielfreude. Wer bei der Uni Big Band an klassischen Bigband-Jazz denkt, liegt jedoch nur bedingt richtig. Inspiriert durch den früheren Bandleader Christophe Bruyère und den jetzigen Leader Maximilian Suhr hat sich die Band in den letzten Jahren auch zu einer Art überdimensionaler Funkband entwickelt und bietet dem Publikum einen mitreißenden Mix aus Funk, Soul, Fusion und Blues. Die 20-köpfige Band zelebriert in ihrem aktuellen Programm Anleihen an Bands und Künstler wie James Brown, Tower of Power, Earth Wind & Fire und Incognito – um nur einige zu nennen. Spannende Neuinterpretationen und Eigenkompositionen aus der Feder von Maximilian Suhr runden das abwechslungsreiche Programm ab. Auch Liebhaber des klassischen Bigband Sounds kommen nicht zu kurz und können sich auf eine erlesene Auswahl klassischer Swing- und Jazzstandards freuen. 

 

7. April 2018 - Günther Späth Quartett (GSQ)

Das Günther Späth Quartett – das verbirgt sich nämlich hinter GSQ – dürfte wohl die routinierteste Jazzband Bremens sein, denn schließlich spielt die Band des Kontrabassisten bereits seit 1989 Jahren in unveränderter Besetzung zusammen. Das Quartett orientiert sich in seiner Jazzauffassung am Modern Jazz der sechziger und siebziger Jahre, bezieht aber auch aktuellen Jazz bis hin zur Popmusik in sein Spiel ein. 

Eckhard Petri - Saxophon
Jens Schöwing - Piano
Günther Späth - Kontrabass
Heinrich Hock - Schlagzeug