Chorleitung gesucht!

Die Evangelische Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen mit ihren etwa 6600 Gliedern liegt im Stadtteil Obervieland in Bremen. Wir verstehen uns als christliche Gemeinde im Ort, suchen den Kontakt zu allen Menschen in unserem Umfeld und kooperieren mit vielen benachbarten Einrichtungen, Vereinen und Institutionen. Mit der alten St. Johannes-Kirche in Arsten und der jungen Simon-Petrus-Kirche in Habenhausen verfügen wir über zwei unterschiedliche Standorte, an denen sich ein umfangreiches kirchenmusikalisches Leben mit verschiedenen Gruppen und Chören, einer ausgeprägten Konzertkultur und einer starken Nachwuchsarbeit entfaltet. Im Zentrum aller gemeindlichen und auch kirchenmusikalischen Aktivitäten steht für uns der Gottesdienst mit der Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus.

Wir suchen zum 1. Januar 2019 eine / einen

                                                     Leiterin / Leiter für die St. Johannes-Kantorei
                                                     unbefristet im Umfang von 8,00 Wochenstunden

Die St. Johannes-Kantorei ist ein gemischter Erwachsenenchor mit etwa dreißig Sängern unterschiedlichen Alters, unter denen sich musikalische Laien ebenso wie professionelle Instrumentalisten finden. Unter der jahrzehntelangen Leitung der bisherigen Stelleninhaberin hat sie eine hohe stimmliche Kultur entwickelt. Der Chor ist ein fester Bestandteil unseres gemeindlichen Lebens und erfreut sich großer Anerkennung auch über die Grenzen der Gemeinde hinaus. Er singt bei Gottesdiensten, hat aber in den vergangenen Jahren auch bedeutende Werke der klassischen Kirchenmusik konzertant zur Aufführung gebracht (Rossini: Petite Messe Solenelle, Dvorak: Messe in D). Es ist uns ein großes Anliegen, die gewachsene Chortradition fortzuschreiben.

Gesucht wird eine Person mit einer ausgewiesenen Qualifikation in der Chorleitung, die sich mit Freude und eigenen Vorstellungen vor allem der musikalischen Gestaltung, aber auch der menschlichen Führung unserer Kantorei widmet. Wir wünschen uns auch weiterhin eine regelmäßige Beteiligung des Chores insbesondere an unseren Gottesdiensten, aber auch im Rahmen von Konzerten. Im Haushalt der Gemeinde ist ein fester Budgetposten für diese Arbeit vorgesehen.

Die Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen beabsichtigt, ab 01.01.2019 Standort für eine Regionalstelle für populäre Kirchenmusik zu werden (Gospelchor, Jugendbands, Kinderchorarbeit). Außerdem verfügt die Gemeinde über eine halbe Stelle, die mit einer klassischen Kirchenmusikerin besetzt ist. Wir wünschen uns von der Leitung der Kantorei eine enge Zusammenarbeit mit allen Mitwirkenden in unserer Kirchenmusik.

Erwartet wird die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche, die der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) angehört.

Das Entgelt und die sozialen Leistungen, wie z. B. eine zusätzliche Altersversorgung, richten sich nach der Kirchlichen Arbeitsvertragsordnung (KAVO) der Bremischen Evangelischen Kirche (entsprechend TV-L). Die Beschäftigung von schwerbehinderten Menschen ist uns ein besonderes Anliegen.

Nähere Auskünfte erteilen gern die stellvertretende Landeskirchenmusikdirektorin Katharina Kissling (0421-5597241; kissling@kirche-bremen.de) und Pastor Dr. Christian Schulken (0421-89827913; schulken.c@st-johannes-online.de).

Ihre Bewerbung richten Sie bitte an den Kirchenvorstand der Evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen, z.Hd. Herrn Pastor Dr. Christian Schulken, In der Tränke 24, 28279 Bremen.

Amtseinführung von Diakonin Sonja Hinz

„Kirche muss sich verändern“ (Weser Kurier 6.9.2018)

Am Sonntag, 9. September, wird in der Evangelischen Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen mit der 26-jährigen Sonja Hinz eine der jüngsten Diakoninnen Bremens in ihr Amt eingeführt. Die gebürtige Bremerin studierte in Hannover Religionspädagogik und Soziale Arbeit. Nach ihrem Anerkennungsjahr bei der Evangelischen Jugend bewarb sie sich auf die Stelle bei der Kirchengemeinde Arsten-Habenhausen. Zuvor bekleidete Gisela Saint Luce 25 Jahre lang dieses Amt.

Ihre halbe Stelle führt sie mehrfach pro Woche von ihrem Wohnungsort in der Vahr nach Habenhausen. Die Strecke versucht sie meistens mit dem Fahrrad zu bewerkstelligen. „Wenn ich mit dem Auto fahre, ärgere ich mich nur über den Stau auf der Erdbeerbrücke“, sagt Hinz. Freude beschere ihr hingegen der Glaube. Besonders die Arbeit mit Kindern habe stets im Mittelpunkt ihres Interesses gestanden und ist auch in Habenhausen und Arsten ihr Schwerpunkt.

Die beiden Ortsteile hat sie bereits seit September 2017 genauer kennengelernt. Denn seitdem leitet sie den „Kunterbunten Kindermorgen“ in der Kirchengemeinde. „Ich fühle mich hier wohl“, sagt die frischgebackene Diakonin. Die teilweise dörflichen Strukturen in Habenhausen erinnern sie an ihre Kindheit in Borgfeld. „Man kennt sich viel besser“, beschreibt sie den Vorteil kleinerer Gemeinden. Aber auch in der großen Gemeinschaft in Habenhausen und Arsten hat sie bereits ihre Netzwerke aufgebaut. Ein großes Team an Ehrenamtlichen hilft ihr bei der Arbeit.

Bei der Einsegnung am 9. September bekommt sie während des öffentlichen Gottesdienstes ab 10 Uhr in der Simon-Petrus-Kirche durch den stellvertretenden Schriftführer der Evangelischen Kirche Bremen, Pastor Bernd Kuschnerus, den Segen für ihre Arbeit. Vorher muss sie vor der Gemeinde die Frage beantworten, ob sie das Amt annehmen will. Anschließend gibt es noch einen Empfang, zu dem neben den Gemeindemitgliedern auch Kollegen und Freunde der Diakonin eingeladen sind.

Die Zeremonie ist in Bremen freiwillig. Hinz, die eine weitere halbe Stelle in der Kirchengemeinde Borgfeld besetzt, wollte die Einsegnung aus persönlichen Gründen. „Ich bin gläubig, weil mir die Religion Kraft gibt, weil ich dadurch nicht alleine bin und auf etwas vertrauen kann“, so die Geistliche. Als Kirchenvertreterin müsse sie sich allerdings auch oft Kritik anhören. Beispielsweise wenn ein Taxifahrer ihr von zu hohen Kirchsteuern oder seinem mangelnden Glauben erzählt. „Die Kirche muss sich wandeln“, fordert daher auch die junge Diakonin. So wie sich die Gesellschaft ändere, müsse sich auch die Kirche verändern und offener werden. Mit ihrer Arbeit bei den Jüngsten der Gesellschaft könne sie einen Beitrag leisten, dass dieser Wunsch in Erfüllung gehe.

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