Jazz in Habenhausen

Simon-Petrus Kirche

Jazz in Habenhausen

Saison 2020

Der Eintritt ist frei, Spenden sind erwünscht.

Jeden ersten Freitag im Monat um 20 Uhr.

Immer in der Simon-Petrus Kirche, Habenhauser Dorfstr. 42.

 

Jazzkonzerte in der Saison 2020

Die Jazzkonzerte in der Habenhauser Kirche gehen nach der Sommerpause 2020 in die 12. Konzertsaison. Wie in den Vorjahren hat der Bremer Pianist Jens Schöwing ein vielfältiges und interessantes Programm zusammengestellt, in dem sich traditionelle und moderne Spielarten begegnen und die Vielfalt des Jazz darstellen.

Corona-Update für die Konzerte ab September 2020:

Zurzeit ist die Besucherzahl für innen stattfindende Konzerte immer noch beschränkt, so dass wir um vorzeitige Anmeldung im Habenhauser Gemeindebüro mit Namen und Telefonnummer bitten (höchstens 2 zusätzliche Personen bei eigener Anmeldung). 

Der öffentliche Weinausschank ist noch nicht wieder möglich, Getränke können aber von zuhause mitgebracht werden. 

 

4. September 2020

Martin Sasse Trio
… plays the American Songbook
 

Martin Sasse - piano
Jos Machtel - bass
Joost van Schaik - drums



 

 

 

Das Trio um Martin Sasse, längst einer der führenden Jazzpianisten Europas, besteht in wechselnden Formationen seit über fünfundzwanzig Jahren. Schon das erste Album, „Here we come“ (2000), erhielt international beste Kritiken.

In der aktuellen Besetzung spielt Martin Sasse seit 15 Jahren. Immer wieder arbeiten die drei Musiker für Konzerte und Aufnahmen mit internationalen Jazzgrößen wie Peter Bernstein, Vincent Herring und Steve Grossmann zusammen. Das Album „Good Times“ mit Charlie Mariano erhielt 2010 den Quartalspreis der deutschen Schallplattenkritik.

 

2. Oktober 2020

Klaus Möckelmann Trio
feat. Mia Guttormsson

Jazz auf schwedisch

Mia Guttormsson - Gesang
Klaus Möckelmann - Klavier
Stephan Werner - Kontrabass
Ralf Jackowski - Schlagzeug

 

Der in Lilienthal bei Bremen lebende Pianist Klaus Möckelmann verfolgt mit seinem Trio seit Jahren sein eigenes Konzept. Inspiriert durch den mittlerweile klassisch gewordenen modernen Jazz der Hardbopära überzeugen seine Kompositionen durch melodische Klarheit und Harmonik und verführen durch ihre Bildhaftigkeit. Stilistisch schlägt das Trio einen weiten Bogen von zeitgemäßen Spielformen des Jazz bis hin zu erdig groovenden Titeln. Besonders in seinen Balladen ist eine klangliche Weite und Dynamik zu hören, die sonst eher von skandinavischen Musikern bekannt ist.

Im zweiten Teil des Konzerts wird es dann richtig schwedisch: Mia Guttormsson singt einige ihrer Lieblingssongs und wird vom Trio begleitet. Einen besonderen Schwerpunkt sind dabei Arrangements von Monika Zetterlund, die inspiriert durch eine Begegnung mit Ella Fitzgerald, im Alter von 13 Jahren begann, zahlreiche Jazz-Standards in ihrer Muttersprache zu singen und u.a. durch ihre Zusammenarbeit mit Bill Evans bekannt wurde. Des Weiteren hat Mia einige ihrer schwedischen Lieblingssongs ausgesucht.

 

6. November 2020

Marcus Schinkel Trio

Crossover Beethoven

Marcus Schinkel - Klavier
Fritz Roppel - Kontrabass
Wim de Vries - Schlagzeug

 

Schinkels Klaviertrio greift die außergewöhnliche Gabe Beethovens auf, als großer Improvisator vielfältig über fremde Themen zu fantasieren. Der Pianist und Arrangeur Marcus Schinkel nimmt bekannte Stücke des Komponisten als Basis für seine Ausflüge zwischen Jazz und Klassik, die sich mal lyrisch-romantisch, mal explosiv-rhythmisch entwickeln. Neben "Hits" wie Mondscheinsonate, Sonate Pathétique oder "Die Wuth über den verlorenen Groschen" wurden auch Sinfonien oder Singstücke für das Trio arrangiert. So erhält die Musik Beethovens neue Klangfarben.

Marcus Schinkel arbeitete u.a als Pianist und Komponist bei der Kabarettistin Nessi Tausendschön und trat mit dem Saxofonisten Charlie Mariano auf. 2003 gab er ein Konzert vor der Unesco und arbeitete im Rahmen eines Klassik-Crossover-Projekts mit Mitgliedern des Kölner Gürzenich-Orchesters zusammen. Wim de Vries gehört zu den bekanntesten europäischen Nachwuchsschlagzeugern und ist gemeinsam mit René Creemer als "Drumbassadors" weltweit auf zahlreichen Drummer-Festivals aufgetreten.

 

4. Dezember 2020

Günther-Späth-Quartett

Acoustic Modern Jazz

Günther Späth - Kontrabass
Eckhard Petri - Saxofon
Jens Schöwing - Klavier
Heinrich Hock - Schlagzeug

 

Vier versierte Instrumentalisten spielen akustischen, modernen Jazz wie man ihn im Jazzclub erlebt – dynamisch, spannend, virtuos und kommunikativ.

Das Günther Späth Quartett gehört mit seinen zahlreichen Club- und Festivalauftritten seit 1989 zu den traditionsreichsten Bands der hiesigen Jazzszene. Für Jazzkenner und Jazzneulinge gleichermaßen eröffnet die Band dem Publikum ein ganz eigenes Universum aus raffinierten Arrangements, kompositorischer Klasse und vitaler Improvisation. Das emotionale Spektrum des kraftvollen Interplays reicht dabei von melodischer Wärme bis zu intensiver Explosivität.

Einzigartig ist der akustische Sound der Band, bei dem sich die einzelnen Instrumente außergewöhnlich gut zu einem harmonischen und charakteristischen Gruppensound mischen. Die entspannte Souveränität des exzellenten Zusammenspiels garantiert den Freunden des aktuellen Jazz ein mitreißendes Konzerterlebnis.